ADAC AutoKredit Erfahrungen & Bewertungen 2021

ADAC AutoKredit im Test – Note: Gut

Der ADAC ist der Allgemeine Deutsche Automobil-Club e. V. Politische Lobby-Arbeit gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Vereins. Zum Angebot gehören aber auch zahlreiche Dienstleistungen und Kfz-Produkte. Der ADAC Auto-Kredit wird in Zusammenarbeit mit der Landesbank Berlin (LBB) angeboten. Der Kredit steht nur Mitgliedern zur Verfügung. Deswegen ist es gegebenenfalls notwendig, vor der Nutzung des ADAC Auto-Kredits Mitglied im ADAC zu werden. Zudem müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden, damit der Wunschkredit gewährt wird. Der Kredit kann im Internet beantragt werden. Alternativ ist die Antragsstellung aber auch telefonisch oder in einer ADAC-Geschäftsstelle möglich.

ADAC Auto-Kredit im Überblick

  • Angebot von ADAC und LBB
  • Kredit nur für ADAC-Mitglieder
  • Kreditwürdigkeit wird bei Antrag überprüft
  • Antragsstellung auch telefonisch oder in ADAC-Geschäftsstelle

Die Laufzeit: Individuelle Lösung möglich

Der Kunde kann bei der Laufzeit einen Wert zwischen 12 und 84 Monaten wählen. Die Ratenhöhe hängt wesentlich davon ab, wie lange der Vertrag läuft. Auf der ADAC-Webseite wird detailliert in einer Tabelle angegeben, wie sich die Laufzeit auf die Ratenhöhe auswirkt. Deswegen ist es sehr leicht möglich, die finanzielle Belastung gleich zu Beginn der Kreditrecherche abzuschätzen.

Die Kredithöhe: Flexibilität bei allen Autokäufen

Die Kreditsumme beträgt mindestens 2.500 und höchstens 50.000 Euro. Damit sind alle üblichen Autokäufe abgedeckt. Bei kleineren Summen ist ein Kredit normalerweise überflüssig. Höhere Summen sind beim Autokauf unüblich bzw. die Käufer verfügen dann über entsprechendes Kapital, so dass ein Kredit überhaupt nicht notwendig ist.

Die Mitgliedschaft: Kleiner, aber akzeptabler Haken

Die meisten Autobesitzer sind Mitglied in einem Autoclub. Spätestens bei einer Panne zahlt sich die Mitgliedschaft aus. Deswegen ist es durchaus akzeptabel, dass der ADAC die Mitgliedschaft im Verein für einen Kreditantrag voraussetzt. Die Basis-Mitgliedschaft reicht dabei öllig aus. Die Kosten sind letztlich so niedrig, dass kein nennenswerter finanzieller Nachteil entsteht. Zudem hat der Kunde durch die Mitgliedschaft im ADAC diverse weitere Vorteile.

Die Anzahlung: Komplettfinanzierung möglich

Bei vielen Auto-Krediten wird vorausgesetzt, dass der Kunde eine Anzahlung geleistet. Beim ADAC Auto-Kredit ist das nicht nötig. Wenn die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind, kann der Kunde den kompletten Kaufpreis mit dem Kredit finanzieren. Allerdings ist es ratsam, immer ganz genau zu prüfen, ob diese Option sinnvoll ist. Die Ratenhöhe kann durch eine Anzahlung deutlich reduziert werden.

Die Finanzierungsanfrage: Mühelose Antragsstellung

Jeder Kunde kann online eine Finanzierungsanfrage an den ADAC richten. Dazu muss nur ein Fragebogen ausgefüllt werden. Allerdings ist es nötig, die Gehaltsabrechnung bzw. die Kontoauszüge der vergangenen  3 Monate per Post zu versenden. Die endgültige Entscheidung fällt erst nach der individuellen Prüfung. Die vorläufige Kreditzusage, die kurz nach dem Antrag per E-Mail eintrifft, sagt letztlich nichts aus. Darauf weist der ADAC allerdings auch explizit hin.

Die SCHUFA-Auskunft: Notwendiges Übel

Bei jedem Antrag wird eine SCHUFA-Auskunft eingeholt um zu prüfen, ob der Kunde beispielsweise bereits einen Kredit hat oder aus anderen Gründen nicht kreditwürdig ist. Die SCHUFA-Auskunft ist bei jedem Kredit ein notwendiges Übel, das sich nicht vermeiden lässt. Wer bereits weiß, dass die SCHUFA-Auskunft zu einem negativen Ergebnis führt, sollte besser gar keinen Kreditantrag stellen.

Der Zins- und Tilgungsplan: Nur auf Anfrage

Leider verschickt der ADAC den Zins- und Tilgungsplan erst nach einer telefonischen Anfrage. Dabei ist dieses Dokument für jeden Kreditnehmer interessant. Es wäre deswegen schön, wenn der Zins- und Tilgungsplan automatisch jedem Kreditnehmer zugestellt würde. Mit diesem Dokument wird es gerade für Laien, die sich nicht mit Finanzgeschäften auskennen, sehr viel einfacher, die finanziellen Belastungen in der Zukunft realistisch einzuschätzen.

Die ADAC RestkreditVersicherung: Kundenfreundliche Bedingungen

Jeder Kunde schließt automatisch neben dem Auto-Kredit auch eine ADAC RestkreditVersicherung ab. Damit wird unter anderem sichergestellt, dass bei einer langen Krankheit, bei Arbeitslosigkeit oder auch beim Tod des Versicherungsnehmers der Kredit nicht zu einer unverhältnismäßigen Belastung wird. Der ADAC übernehmen zumindest für einen gewissen Zeitraum bzw. im Todesfall sogar komplett die Kreditraten. Damit ist sichergestellt, dass der Versicherungsnehmer bzw. die Hinterbliebenen auch bei einer unvorteilhaften Entwicklung das Auto behalten können.

Die Zinsen: Es gibt günstigere Angebote

Letztlich sind die Zinsen zwar auf einem guten Niveau, aber nicht auf einem überragenden. Viele Autohändler bieten zumindest bei Neufahrzeugen günstigere Zinsen an. Allerdings lohnt es sich, auf die genauen Bedingungen zu schauen. Die Basis für den Vergleich sollten dabei immer die gesamten Zinskosten über die Laufzeit sein. Zudem müssen auch die Gebühren berücksichtigt werden, um einen realistischen Vergleich durchzuführen. Wenn es keinen Händlerkredit gibt, beispielsweise bei Privatkäufen, ist der ADAC Auto-Kredit eine günstige Option.

Fazit

Der ADAC Auto-Kredit ist ein gutes Angebot für Autokäufer, die nicht die Möglichkeit haben, ihr neues Fahrzeug über einen besonders günstigen Händlerkredit zu finanzieren. Die Kreditbedingungen sind sehr gut und kundenfreundlich gestaltet. Laufzeit und Kredithöhe können flexibel bestimmt werden. Zudem ist sogar eine komplette Finanzierung ohne Anzahlung möglich. Die ADAC RestkreditVersicherung rundet das gelungene Gesamtpaket ab. Die Zinshöhe ist auf einem günstigen Niveau, aber wie bei jedem Kredit lohnt sich der Vergleich mit anderen Angeboten bei jedem individuellen Fall. Die Testredaktion zeigt sich vor allem von der Transparenz des Angebots begeistert und vergibt deswegen die Note „sehr gut“.

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